Komm mit mir in eine andere Welt…

Letztes

Scheue das Dunkel nicht…

Das Leben ist wie eine Sternschnuppe.
Ein brennender Haufen Eis und Metall,
schön anzusehen, aber doch nichts weiter als ein sterbender Stern.

Ich schreibe über die Licht- und Schattenseiten des Lebens.
Hoffnung und Trauer. Leben und Tod. Krieg und Frieden.

Wenn wir uns bewusst werden das wir alle einmal verglühen müssen,
können wir das Leben in vollen Zügen genießen.

Ich halte der Welt den Spiegel vors Gesicht.

Komm mit mir und ich zeige dir eine andere Welt…

Fleisch

Komm du stolzes Menschelein
Ich werde deine Küche sein
Schneide mit des Messerslust
Tiefe schnitte in die Brust
Ja gar fein wirst du mir schmecken
Keiner wird mich niederstrecken
Fleisch und Blut wird mir zum Mahl
Ich geniesse deine Qual
Knebel, Fessel, Strick allein
Schränken die Bewegung ein
Messer, Schere, Gabel sticht
Tiefen Schmerz in dein Gesicht
Blute Menschlein, blute doch
Ja ich esse trotzdem noch
Fleisch, Gebein in einem Topf
Ganz zuletzt ess ich den Kopf
Sterben musst du für mich weil
Du Blutest für mein Seelenheil

Ich zehre mich von Menschgebein,
Das töten lass ich nimmer sein

Revolution!

 

 

 

 

Sein für alle Ewigkeit,

möcht ich nicht ertragen.

Zügellose eitelkeit,

viel zu große Wagen.

 

Satte Mägen voller Wonne.

Hunger auf den Straßen.

Auf jeden scheint die Sonne.

Freiheit sollst du hassen.

 

Geld ist aller Gott geworden,

ohne ihn kann ich nicht sein.

Für dich würden viele morden,

Mammon O’trügerischer Schein.

 

Abschaum bildet dein System,

Freiheit musst du dir erkaufen.

Gier und Geiz ist dein  Emblem.

Der Rest, er kann ersaufen.

 

Weine nicht der Armut nach,

dir geht es doch viel besser.

Arm zu sein ist eine Schmach,

hab ich doch volle Fässer.

 

Wein erfreut mein Herz erneut,

Du zehrst von deinem Hungerlohn.

Geld ist was mich so erfreut,

schmecke meinen bittren Hohn!

 

Doch bald kommt der betrognen Zeit,

ich werde dich noch niederreißen.

Das volk regiert die Eitelkeit,

Steine werden wir noch schmeissen.

 

In den Rinnen fließt das Blut,

der großen reichen Männer dann,

schreiend tobt der Menschen Wut,

die Meute die dich töten kann

 

Nach Freiheit streben diese Massen.

Die welt wird uns nun ganz zu eigen,

Größe wird man gänzlich Hassen.

Visionen werde ich dir zeigen.

 

Blut und Hass wird euer Lohn,

Gerechtigkeit ist das Verlangen,

wer vermisst die Reichen schon?

Du wirst um deines Leben bangen.

 

Wann? Sag kommt der grosse knall?

Wann? Sag kommt der grosse Fall?

Amok

Das Licht geht an, ich stehe auf
blicke durch des Fensters Glas
Menschenmassen gar zu hauf
Ja ich spüre diesen Hass

Zieh mich an, ein letztes Mal
Heute werden sie es büßen
Vorm Gesicht ein Schwarzer Schal
Bald liegen sie zu meinen Füßen

Schweren Schrittes auf die Wege
Dunkler Sinn seit vielen Tagen
zeig ihm was ich lange hege
Keiner wird es wieder wagen

Volle Stadt und viele Seelen
In den Händen das Gewehr
ich werd laut und grausam quälen
Schreie nur im Kugelheer

Warmes Blut im Angesicht
der Opfer meiner Taten
Doch ich sehe noch kein Licht
Dreimal darfst du raten

Salvenfeuer in die Menge!
Hilfeschreie und Gedränge!
Blutend fallen sie hernieder!
Verzweiflungsrufe immer wieder!
Kein Erbarmen für die Masse!
Seht nur wie ich euch doch hasse!

Der Erlöser ist gekommen
Keine Leiden gibt es mehr
Hat das Leben euch genommen
Viele Augen sind nun Leer

Kann jetzt endlich von hier gehn
Fühl mich wie ein alter Hund
Will nicht mehr im Leben stehn
und steck die Waffe in den Mund…

……..Jerosch

Heroin

Unter Brücken scheint das Glück
Braunes Gold o’ schenke mir
Wollig warme Hoffnung hier
Ja ein lohnend Himmel Stück
Wahre mich vor dem Unmut
Menschen sind gar selten gut

Stich die Haut und tritt herein
Zerebus er geheisst dich wohl
Das Gebein wird Warm und Hohl
Wärme, Zuflucht, Glück allein

Nutzlos sind Sie jetz geworden
Denn ich fühle mich geborgen

Freunde brauchst du nun nichtmehr
Haben sich dem Zweck entsagt
In meiner Seele herrscht niemehr
Der Frust der bittren Zweifel jagt

…….Jerosch

Feuer

Feuer brennt in meiner Brust
brennend heiße Lebenslust
bei mir heißer Feuer Rauch
Hitze ist das was ich brauch

zehre mich von Liebes Glut
in meinem Herzen Feuerwut
brenne alles heiß hernieder
meine Seele brennt schon wieder

Hitze Feuer Asche-regen
schenk mir kalten Wasser Regen
heile mich vom Temperament
das mir meinen Geist verbrennt

will nicht mehr nur lebend brennen
möchte mich gern davon trennen
heile meine Böse Sicht
löse mich mit Kalter Gischt

meine Rettung darfst du sein
Bleib für ewig bei mir, mein!

 

…….Jerosch  am 23. Oktober 2011 um 13:52

So weit weg…

Du warst alles was ich hatte und jetzt bist du fort,
hoffentlich bist du jetzt an einem bessren Ort,
wie ein Messer bohrt sich der Schmerz durch mein Herz.
Ich halt es kaum aus und wär so glücklich wenn du bei mir wärst.

Es tut so weh deine Bilder anzusehen,
und wie sehr ich‘s auch versuche,
es tut mir leid. Doch ich werd es nie verstehn.

Wir hatten so viel vor, und du gibst alles auf,  mein Schatz,
in nicht mal Zehn Sekunden ist ein wunderschöner Traum zerplatzt.
Ich würd so gerne nach vorne schaun,  doch denke nur zurück,
kann mich nicht konzentrieren, und mach mich rund um die Uhr verrückt.

Und auf einmal laufen nur noch deine Lieblingssongs.
Vergiss es, dreh auf den Beat, aus Angst dass du nicht mehr wieder kommst.
Denn ohne dich ist es so kalt und so leer,
ohne dich ist der Tag nichts mehr wert.

Ohne dich ist alles farblos und bleiche,
ohne dich ist einfach nichts mehr das gleiche.

Glaub mir mein Engel du allein bist was ich möchte.
Warum bist du so weit weg?
Ich quäl mich einsam durch die Nächte.

Du fehlst mir so, ich denk an nichts mehr außer uns.
Und wenn ich heute sterben müsste, dann wärst du mein letzter Wunsch.
Ich kann kaum beschreiben wie es mir jetzt geht,
doch dafür genau erklären, was mir an dir so fehlt!

Was soll ich machen?
Etwa so tun als wäre nichts?
Was ist mit dem Schatten,  der sich tief in meine Seele frisst?
Ich nehm einen Stift doch kann nicht schreiben was ich denke,
nicht sagen was ich fühle,
nicht zeigen was ich möchte.

Mir kommt‘s so vor als wär die Zeit mit dir die beste,
in meinem Leben und jetzt quäl ich mich alleine durch die Nächte.

Ich weiß, ich hätte mich anstatt mit dir zu streiten,
mehr um dich und diese Liebe kümmern soll‘n um dir zu zeigen,
dass ich dich liebe und dich niemals mehr vermissen will.
Doch plötzlich warst du weg und seitdem ist es still.

Denn ohne dich ist es so kalt und so leer,
ohne dich ist der Tag nichts mehr wert,
ohne dich ist alles farblos und bleiche,
ohne dich ist einfach nichts mehr das gleiche.

Glaub mir mein Engel du allein bist was ich möchte,
warum bist du so weit weg?
Ich quäl mich einsam durch die Nächte,

du fehlst mir so, ich denk an nichts mehr außer uns.

Und wenn ich heute sterben müsste dann wärst du mein letzter Wunsch!!!

 

…….Jerosch  am 23. Oktober 2011 um 13:48

Nika

Ich kann nicht immer bei dir sein.
Irgendwann wirst du entschlafen.
Bleib bei mir und ich bin dein,
von irgendwo erklingen Harfen.

Wenn du stirbst bleib ich zurück,
stehe dann an deinem Grab,
finde ich je wieder Glück?
Wer bringt das, was ich nicht hab?

In Einsamkeit muss ich verleben;
war denn das der letzte Kuss?
Wer kann diese Last abnehmen?
Schicksal, sag mir ob es “muss”!

Wie viel Jahre hab ich Zeit?
Nenn mir lieber keine Zahl.
Darauf zu warten bin ich leid.
Die Zukunft bringt mir große Qual.

Wenn du in meinen Armen ruhst,
dann denk ich jedes Mal daran,
was du in so viel Jahren tust.
Komm, fangen wir zu  Leben an!

07.10.2011 – 19.00

Gelegenheit

Ein Schritt zu viel hat laut gekracht
Ich sehe dich ja, ich steig dir nach
Du bist allein, schöpfst kein Verdacht
Du bist müde,  ich hellwach

Es ist dunkel seit drei Stunden
Hab den Weg fast überstanden
Leise kratzen alte Wunden
Wie die Ärzte mich dort fanden

Du riechst so gut ich will ein Stück
Schleich mich näher an dich ran
Heute ist mir hold das Glück
Ich esse deine Glieder dann

Die Bilder sind jetzt klar vor Augen
Es schmerzt im Innern immer noch
Muss ich nun mit Prothesen gehen
Der Fleischer war auch Hobbykoch

Ich zehre mich von Mensch-Gebein
das Töten lass ich nimmer sein!!!

Brainwaves / Schizo

Musik in meinem Kopf
Sie trägt mich durch die Lebenslagen
Packt mich fest am Schopf
Hilft mir bei Entscheidungsfragen

 

Hetzt mich wenn ich sauer bin
dämpft mich in der Einsamkeit
Löst Probleme wie ein Gin
Achtet nicht auf Peinlichkeit

Du hälst zu mir mein Leben lang
In deinen Armen schlaf ich ein
War ich dein bisher größter Fang?
Kann ich mal endlich glücklich sein?

Dunkel hier, und Hell da drüben
Deine Meinung ändert schnell
Soll mich deine Stimme beugen?
Ist doch sanft ja wie ein Fell

Wieviel Mensch darf ich noch sein?
Entscheide ich den noch darüber?
Hälst du mich mit Absicht klein?
Bin ich am ende dadurch klüger?

Nein, ich werde das nicht machen
Treibst mich durch die dunklen Gassen
Überall, ich hör dein Lachen
Wirst mich lieben oder hassen?

Tust mir gut und tust mir weh
Ich seh dich an Ecken stehn
Bleib doch oder bitte geh
Kann nur auf der Stelle gehn

Wo du wohnst weiss ich jetzt auch
Hab es erst noch nicht gewusst
Du steckst tief in meinem Bauch
Frisst dich hoch in meine Brust

Mit der Wut von Tausend Sonnen
Steckst mein Herz in großen Brand
Gierig hast du es gewonnen
Was dann bleibt ist Schwarzer Sand

Die Musik in meinem Hirn
Und die leere in der Brust
Nimmt Besitz von meiner Stirn
Es passiert ganz unbewusst

Sagt mir ein in jeder Stunde
“Nimm dir das du kannst es brauchen”
“Nimm in Kauf auch jede Wunde”
“Ich will deine Zeit verrauchen

Sitzt mir mit den krallen fest
Tief im Hals und im Genick
Des Hoffnungsschimmer kleiner Rest
Stirbt im schwarzen Modder Schlick

Dunkel wandert durch die Stadt
Schatten seiner selbst geworden
Hatte es Zerebrus satt!
Und sich selbst ein Kind geboren

Schwarz und Weiss in einem Leib
Wechselt schnell Identität
Nie mehr auf warmen Wasser treib
Ist es etwa nun zu spät?

Zieh mich auf dann spreche ich
Was du willst das werd ich machen
Wer bist du? und wo bin ich?
“Und woher kommt das dunkle Lachen!”